„Walk of Kitz” Skilegenden

Der „Walk of Kitz“ zieht sich durch die gesamte KITZ GALLERIA – dem Kaufhaus zur Stadt – und ehrt verdiente Persönlichkeiten. Der erste Stein wurde am 11. November 2013 an Franz Beckenbauer verliehen. Es folgten Toni Sailer (in memorian) und Anderl Molterer. Am 27. März wurden nun gleich drei weitere Legenden in der KITZ GALLERIA verewigt. Darüber freuen durften sich dieses Mal die österreichischen Skilegenden Ernst Hinterseer und Hias Leitner. Aber auch die Erfolge von Christian Pravda (in memorian) bleiben Skisportfans aus aller Welt unvergessen. Seine Frau Maria Pravda nahm die Auszeichnung stolz entgegen. „Mit dem Stein am „Walk of Kitz“ möchten wir den außergewöhnlichen Leistungen Ausdruck verleihen und es freut uns sehr, diesen einzigartigen Pfad durch die KITZ GALLERIA mit drei weiteren großen Persönlichkeiten zu erweitern“, so KR Fritz Unterberger bei der Veranstaltung. Das sogenannte „Weiße Wunder“ dominierte in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts den alpinen Skirennsport und Kitzbühel präsentierte sich von da an als die Heimstätte des „Kitzbüheler Ski-Wunderteams“. Und da niemand sonst dafür besser geeignet sein könnte, moderierte Michael Horn, der 45 Jahre Platzsprecher beim berühmten Hahnenkammrennen war, den Abend mit seiner legendären Stimme.

Hermann Oberreiter, Maria Pravda, Fritz Unterberger
Hermann Oberreiter, Maria Pravda, Fritz Unterberger
Familie Leitner
Familie Leitner

Jerrys Dog-Shop

Im Herzen von Kitzbühel finden anspruchsvolle Hunde (und natürlich ihre Frauchen und Herrchen) alles, was das Vierbeiner-Herz begehrt.

Jerrys Dog-Shop – benannt nach Whiskey-Hund Jerry – bietet eine Riesenauswahl an Artikeln für kleine und große Hunde von rund 25 verschiedenen Markenherstellern. Selbstverständlich in allerhöchster Qualität. Ob Accessoires, Hundemode oder Ernährung, alles ist vom Feinsten.

Das Hundeartikel-Sortiment

  • Trendy Regenmäntel, Sneaker, Spielzeug, Futternäpfe, 100-Prozent-Bio-Futter oder typisch österreichische Gugelhupf-Leckerlis.
  • In Zusammenarbeit mit einer privaten Leder-Sattlerei werden besonders edle Halsbänder aus hochwertigen Materialien hergestellt.
  • Außerdem gibt es in Jerrys Dog-Shop eine spezielle Kitzbühel-Kollektion: hochwertige Porzellan-Futternäpfe, weiche Fleecedecken sowie Halsbänder – alles mit der bekannten Kitzbühel-Gams darauf.

Hier fühlen Hunde sich wohl während ihre Besitzer in der Warte-Lounge Espresso oder Champagner genießen.

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Mehr Informationen unter: www.jerrys-dog-shop-outlet.com

Schauen Sie auch im Shop in der Graggaugasse in Kitzbühel vorbei.

Goldene Zeiten für Tiroler Tourismus

Das Trendguide Interview mit Kornelia Grundmann über barrierefreie Hotelerie und Gastronomie.

Neueste Studien  der Europäischen Kommission, – durchgeführt von Prof. Graham Miller von der University of Surrey – belegen, dass alleine in Europa jährlich 143 Milliarden Euro und  3.4 Mio.  Arbeitsplätze durch barrierefreien Tourismus zusätzlich generiert werden könnten. Voraussetzung für die verlockenden Zahlen sind allerdings zuverlässige Angebote.

Solange der Begriff „Barrierefreiheit“ im deutschsprachigen Raum in erster Line  mit Behinderung in Verbindung gebracht wird und der daraus resultierende Nutzen für alle nicht im Vordergrund steht, führt dies leider oft  zu Missverständnissen. Zu dumm. Verbirgt sich gerade dahinter ein lukrativer Wirtschaftszweig mit enormem- Potential. Bereits heute sind  21% der Bevölkerung über 64 Jahre.  Menschen werden älter und – noch bedeutender – Sie altern völlig anders.

Erinnern Sie sich, wie war es damals war, als Oma und Opa mit 60 Jahren bereits alte Leute waren. Heute beginnen diese in diesem Lebensabschnitt ein Studium,  ziehen als Backpackers  auf Weltreise, besteigen 7.oooer,  oder schwingen sich für die Erfüllung des großen Freiheitstraums auf eine Harley Davidson.  Die Liste ließe sich beliebig erweitern. Kein Wunder, befinden wir uns doch gerade in einer tiefgreifenden, gesellschaftlichen Veränderung. In Zeiten wie diesen formen sich andere Grundwerte, gelebte soziale und politische Strukturen verändern sich. Einerseits sind wir mitten  in einer Wandlungsphase, die ein  Umdenken erfordert, andererseits gewinnt man  den Eindruck, dass die meisten Entscheider an der Realität vorbei agieren  und die Vorteile sowie den Komfort barrierefreier Gebäude und Einrichtungen nicht  wirklich verstehen.

Foto: multivisualart
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TG: Frau Grundmann, Sie beraten Unternehmen in Punkto  Barrierefreiheit.  Ein Thema, das wie ein Damoklesschwert  über den Betrieben hängt. Muss ab Stichtag 1.1.2016 wirklich alles barrierefrei sein?

KG:   Bei dem Gesetz, das Sie ansprechen,  handelt es sich um das Bundesbehindertengleichstellungsgesetz. Mit diesem Stichtag endet eine zehnjährige Übergangsfrist, die gewährt wurde, um alle öffentlichen Gebäude barrierefrei zugänglich und nutzbar sein.

TG: Und von welchen Gebäuden sprechen wir da?

KG: Das ist ja das Spannende: Darunter fallen auch Restaurants, Hotels, Arztpraxen, Geschäfte etc. praktisch alles außerhalb der eigenen vier Wände.

TG: Einige Hoteliers stehen der Thematik Barrierefreiheit noch  skeptisch gegenüber. Wie beurteilen Sie das?

KG: Je schneller die Betriebe das enorme Wachstumspotential als Chance für sich erkennen, umso    größer wird deren Profit sein.

TG: Was raten Sie den Hoteliers?

KG: Gleich ob sie um- oder neu bauen, sie sollten sich unbedingt Fach- und sachgerecht beraten lassen. Denn Halbwissen kann richtig teuer werden.

TG: Wie viele barrierefreie Zimmer braucht jedes Hotel?

KG: Der Gesetzgeber verlangt bis 50 Betten ein barrierefreies Zimmer, danach staffelt es sich. Der Markt hingegen verlangt wesentlich mehr.

TG: Viele Hoteliers wissen schon, dass es zeitgemäß ist, finden die Zimmer aber nicht gerade „sexy“.

KG: Dann empfehle ich denen, sich die Zimmer in den Hotels Kempinski, Bichlhof, Hochfilzer oder die Kaisersuites in Ellmau  anzusehen und sich selbst von dem Komfort zu überzeugen.

TG: Welche Hotels oder Restaurants sind ihrer Meinung in unserer Region barrierefrei?

KG: Das Angebot ist derzeit noch sehr überschaubar. Außer den vorgenannten Hotels sind mir  noch Zimmer im Kitzhof und im Arosa bekannt. Barrierefreie  Restaurants sind das Restaurant im Casino,  der Sportpark, die goldene Gams, das Restaurant Rosshimmel, s´Pfandl in Reith und natürlich die Gastronomie in den vorher genannten Hotels.

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