Trendguide Tipp für die nächste Wanderung

Geocaching

GPS Schatzsuche für Jung und Alt

Geocaching ist ein ziemlich neues Hobby. Es basiert auf der Satellitennavigation, einer Technologie, die von den USA eigentlich für Kriegszwecke entwickelt wurde. Nach der Abschaltung der „künstlichen Ungenauigkeit“ der Satelliten-Signale bildet diese Technologie nun gleichzeitig die Basis für ein wundervolles (und gänzlich ziviles) Hobby.
Geocaching lässt sich am besten als eine Art moderner Schatzsuche und Schnitzeljagd beschreiben. Kurz und generalisiert gefasst:
Es gibt Leute, die verstecken irgendwo Dosen voller kleiner netter Dinge sowie einem Notizbüchlein, dem Logbuch, und veröffentlichen
das Versteck in Form von Koordinaten im Internet. Dies lesen andere, merken sich die Koordinaten und nutzen ihr GPS-Gerät, um diese
Schätze zu fi nden. Dann wird eine Kleinigkeit aus dem Inhalt der Dose ausgetauscht, der Besuch geloggt und die Dose wieder an derselben Stelle versteckt – für den Nächsten …

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So weit zu den Grundregeln. Natürlich steckt viel mehr dahinter. Beispielsweise gibt es unterschiedlichste Cache-Arten, vom einfachen Cache, bei dem man praktisch fast mit dem Auto vorfahren kann über Caches, die nur mit speziellem Equipment erreichbar sind (z. B. mit Bergsteiger- oder Schnorchelausrüstung) bis hin zu Rätselcaches, die vor Ort oder sogar schon im Vorfeld Recherche und Knobelei erfordern.

Aber eine Gemeinsamkeit gibt es immer: Der mit dem Geocaching verbundene Spaß. Spaß am Unterwegssein, am Draußensein. Spaß
an der Suche und der Knobelei. Spaß an der Herausforderung. Und Spaß am Austausch mit anderen Geocachern – über die Logbucheinträge, über die einschlägigen Websites oder Foren oder auch bei Treffen, sogenannten Eventcaches. Die Faszination Geocaching ist schwierig auf den Punkt zu bringen, denn so unterschiedlich wie die Cachetypen, so abwechslungsreich wie die Landschaften, in denen die Caches versteckt sind, so verschieden sind auch die Geocacher-Typen:
Während die einen Geocaching als Zusatzanreiz beim sportlichen Wandern betreiben, nutzen andere den Reiz der Schatzsuche einfach, um ihre Kinder (oder sich selbst 😉 ) zu Ausflügen zu bewegen.
Die einen reizt besonders die Knobelei und das Suchen, andere hassen genau dies, denn für sie liegt der Spaß eher darin, sich durch unwegsames Gelände zu kämpfen oder einfach nur schöne Touren zu machen und die reine Schatzsuche dabei nur als kleine Nebenfreude „mitzunehmen“.

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Erste Schritte mit Geocaching

Mittels GPS-Gerät kann jeder Punkt weltweit punktgenau durch Koordinaten bestimmt werden. Die Existenz und Lage eines Geocaches wird online bekannt gegeben. Jeder, der ein GPS-Gerät besitzt, kann dann versuchen, den Geocache zu finden.

1. Registriere dich auf einer Geocache-Datenbank (kostenlose Basis-Mitgliedschaft)
2. Auf jeder Datenbank findet sich eine Suchfunktion über die man nach Postleitzahlen, Stichwörtern, oder einfach via Karte seinen Standpunkt finden kann.
3. Wähle einen der Geocaches in deiner Nähe aus, und übertrage dessen Koordinaten in dein GPS-Gerät.
4. Verwende das GPS-Gerät, um den besten Weg zum angezeigten Punkt zu finden, dort beginne mit der Suche nach dem Behältnis selbst.
5. Trage dich ins Logbuch ein, das du im Behälter finden wirst, und verstecke den Behälter wieder so, wie du ihn vorgefunden hast.
6. Wieder zu Hause trage deinen Fund auch online ein, ein sogenanntes „log“, du kannst auch schreiben, wie es dir gefallen hat und auch Fotos hochladen.

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Bevor du startest

• Suche dir einen Geocache aus, der deinen Anforderungen entspricht: willst du eine schwierige Wanderung, oder das einfache Abenteuer?
• Nimm alles mit, was du für deinen Weg brauchst (Wasser, Jause, Kleidung,…). Beachte das Gelände in dem der Geocache liegt, und dessen Schwierigkeitsangabe (1 bis max, 5 Terrainsterne), je nachdem könntest du auch Karten und weitere Ausrüstung benötigen.
• Lass‘ zur Sicherheit jemanden wissen, wohin du gehst.
• Vergiss nicht auf dein GPS-Gerät und Ersatzbatterien.
• Markiere deinen Startpunkt bzw. dein Auto bereits als Wegpunkt, um wieder zurückzufinden!
• Denke an die Umwelt! Lass‘ keinen Müll zurück und halte dich auf Wegen!
• Nimm Freunde und Familie mit! Triff dich auch mit anderen Geocachern, um Erfahrungen auszutauschen.
• Denk‘ daran: Entfernung kann täuschen! Je nachdem müssen Wege
gesucht werden, oder Flüsse und andere Hindernisse überwunden werden. Wesentliches sollte in der jeweiligen Cachebeschreibung herauszulesen sein.
• Solltest du nicht gleich fündig werden, überlege wo du den Geocache versteckt hättest, und beachte etwaige Hinweise in
der Cachebeschreibung, notfalls muss man auch einen „DNF“ (nicht gefunden) einstecken können.
• Genieße den Weg und den finalen Platz des Geocaches!
Teile deine Erfahrungen.
• Nimmst du etwas aus dem Geocache raus, ersetze es durch etwas zumindest gleich oder höherwertiges, allerdings nichts Verderbliches!
• Schreibe über deine Erfahrung im Logbuch bzw. beim online-log. Lade Fotos von besonders schönen Erfahrungen hoch.

Noch mehr Informationen findet man auf der offiziellen Geocaching Website:
www.geocaching.de

Als erstes Seilbahnunternehmen Österreichs bietet die Bergbahn Kitzbühel in Zusammenarbeit mit geocaching.com die Möglichkeit, Geocaching – spannend und naturgewaltig – in den Bergen zu erleben.

Über 20 Geocaches sind bereits in unserem weitläufigen Wandergebiet platziert. Wer weiß, möglicherweise findest ja Du sogar etwas darin …

GPS-Geräte gibt’s an der Talstation der Hahnenkammbahn zum Ausleihen (€ 20/1 Tag, € 30/2 Tage, € 40/3 Tage).

Quelle: www.geocaching.de
Fotos: Bergbahn AG Kitzbühel

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