matthias_mayer superG Hahnenkammrennen kitzbühel

Mayer triumphiert im Super-G

Matthias Mayer gewinnt den Super-G zum Auftakt der 77. Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel und feiert seinen vierten Weltcupsieg.

Der Österreicher kommt mit der schnellen und direkten Kurssetzung am Hahnenkamm am besten zurecht und setzt sich knapp mit neun Hundertstel Vorsprung vor Christof Innerhofer (ITA) und Beat Feuz (SUI/+0,44) durch.

“Ein Sieg in Kitzbühel ist ein Kindheitstraum. Durch den Sturz im letzten Jahr ist es ganz speziell. Ich habe mich bei den bisherigen Rennen nicht getraut, den Ski voll runterzulassen. Heute bin ich vor allem unten gut gefahren. Es war ein lässiger Super-G”, meint der strahlende Sieger.

Auch beim zweitplatzierten Christof Innerhofer ist die Freude nach seiner Rückkehr aufs Podest groß. “Es ist ein Wahnsinn! Ich habe heute von Anfang an ein gutes Gefühl gehabt. Ich habe nicht viel nachgedacht, ich bin einfach gefahren.”

christoph innerhofer superG hahnenkammrennen kitzbühel
Christoph Innerhofer

Der Schweizer Beat Feuz ist mit Rang drei ebenfalls mehr als zufrieden. “Die Fahrt war ganz ok, das obere Drittel war nicht ganz einwandfrei, aber sonst war es eine gute Fahrt. Hier zu gewinnen ist der Traum eines jeden, natürlich auch von mir. Morgen in der Abfahrt wird es nicht einfach, aber ich werde alles geben”.

Beat feuz superG Hahnenkammrennen Kitzbühel
Beat Feuz

Favorit Jansrud geschlagen

Max Franz (AUT) schrammt als Fünfter nur 15 Hunderstel am Podest vorbei. “Ich hatte einen großen Fehler bei der Einfahrt in die Traverse und dann bekommst halt gleich mal eine Detschn”, analysiert der Kärntner.

Kjetil Jansrud (NOR), dreifacher Saisonsieger im Super G, muss sich mit Rang neun begnügen. “Der Fehler hat viel Zeit gekostet, ansonsten bin ich eigentlich gut gefahren. Ich kann nicht zufrieden sein, aber es ist ok. Das ist auch ein Teil des Sports”, meint der Norweger.

Hannes Reichelt (AUT) erwischt keinen guten Start und scheidet kurz vor dem Ziel aus. „Ich habe schon das vierte Tor total verhaut. Aber aufgeben tut man einen Brief, deshalb habe ich weiter gekämpft. Am Zielsprung habe ich mir dann gedacht: Killerlinie – aber das ist sich leider nicht ausgegangen. Morgen muss ich es besser machen”, sagt der Streif-Sieger von 2014.

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Quelle: KSC

Fotos: Holger Pecherstorfer – KitzGuide

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