Die Kitzbüheler Alpen

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Die Kitzbüheler Alpen sind eine Gebirgsgruppe welche sich über die öserreichischen Bundesländer Tirol und Salzburg erstreckt. Wobei 2/3 davon in Tirol liegen.

Kitzbüheler Alpen

Die Ost-West-Erstreckung beträgt etwa 80 km, die Breite 25–35 km. Der höchste Gipfel ist das Kreuzjoch im Südwesten mit 2558 m ü. A.

Begrenzt werden die Kitzbüheler Alpen im Westen durch das Zillertal, im Osten durch Zell am See, im Süden durch den Gerlospass und dem Salzachtal und im Nordwesten durch das Inntal.

Vom Alpbachtal über die Wildschönau, das Brixental (Hopfgarten, Westendorf, Brixen, Kirchberg), Kitzbühel, St. Johann in Tirol, Pillerseetal, Saalfelden bis Zell am See findet man in diesem Gebiet viele beliebte Reisdestinationen.

Die Kitzbüheler Alpen werden unter der Bevölkerung auch als Grasberge bezeichnet, da schroffe Bergformen weitgehend fehlen. Dies ist mit ein Grund warum sich die Kitzbüheler Alpen hervoragend zum Wandern und Skifahren eignen. Man findet hier zahlreiche Wander- und Skirouten.

Die Kitzbüheler Alpen sind nicht nur ein beliebtes Tourismusgebiet, sondern werden und wurden immer wieder als Drehorte für Filme und Serien genutzt. Am bekannstesten ist wohl der Bergdoktor. Aber auch viele Heimatfilme – unter anderem mit Hansi Hintersser – wurden hier gedreht.

Quelle: wikipedia

The Kitzbüheler Alps

The Kitzbühel Alps are a mountain range that stretches across the Austrian provinces of Tyrol and Salzburg. Two-thirds of it lies in Tyrol.

The east-west extension is about 80 km, the width 25-35 km. The highest peak is the Kreuzjoch in the southwest at 2558 m above sea level

The Kitzbühel Alps are bordered by the Zillertal valley in the west, Zell am See in the east, the Gerlos Pass and the Salzach valley in the south and the Inn valley in the northwest.

From the Alpbach Valley to the Wildschönau, the Brixen Valley (Hopfgarten, Westendorf, Brixen, Kirchberg), Kitzbühel, St. Johann, Pillerseetal, Saalfelden and Zell am See, you will find many popular travel destinations in this area.

The Kitzbühel Alps are also called grass mountains among the population, as rugged mountain shapes are largely absent. This is one of the reasons why the Kitzbühel Alps are ideal for hiking and skiing. There are numerous hiking and skiing routes here.

The Kitzbühel Alps are not only a popular tourist area, but also have been used as locations for films and series. The best known is probably the Bergdoktor. But also many Heimat films – among others with Hansi Hintersser – were shot here.

Source: wikipedia

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Hahnekammrennen Kitzbühel – die Streif im Winter und im Sommer – ein Vergleich

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Die Kitzbüheler Streif im Winter kennen vermutlich Millionen von Leuten alleine durch das Hahnenkammrennen.

Aber wie sieht die härteste Abfahrt der Welt im Sommer aus?

Seit einigen Jahren bietet die Bergbahn Kitzbühel AG im Sommer eine Streifwanderung an.

Die beginnt im Starthaus – von da weg sind es 3.312 m bis ins Ziel.

Der Startschuss:

Der Startschuss ist schon die erste Herausforderung: Die 160m bis zur Mausefalle werden in nur 8,5 Sekunden zurückgelegt. 0 – 85 km/h

Die Mausefalle:

Nach 8,5 Sekunden wartet auf die Rennläufer schon mit 85% Gefälle die steilste Stelle. Die Rennfahrer rasen blind auf diese Stelle zu. Weitester Sprung 80m – Geschwindigkeit 110 – 120 km/h.

Danach kommt die Kompression mit Fliehkräften bis zu 3.1 G. Der kleinste Fehler kann zu den schlimmsten Stürzen führen, was einige Rennfahrer schon am eigenen Leib erfahren mussten.

Steilhang:

Nach ca. 22 Fahrsekunden erreichen die Läufer die eisigste Stelle – den Steilhang.

Den Hang mit 61% Neigung und einer Geschwindigkeit von 90 – 100 km/h zu bewältigen erfordert enormes fahrerisches Können.

Steilhangausfahrt – Brückenschuss:

Nur wer die Steilhangausfahrt optimal erwischt hat genügend Schwung für die schmalste Stelle, den Brückenschuss und das darauffolgende Gleitstück „die Gschöss“.

Gschöss (nach knapp 40 Sekunden Fahrzeit):

Mit nur 14% Neigung ist es die flachste Stelle. Hier zeigt sich wer ein guter Gleiter ist und perfektes Material hat. Länge 650m – Geschwindigkeit weniger als 90 km/h.

Alte Schneise:

Nach etwa 49 Fahrsekunden erreichen die Läufer die Alte Schneise. Als unruhigster Streckenteil stellt sie die Sportler vor die Herausforderung rascher Gelände- und Lichtwechsel. Neigung 45% – Geschwindigkeiten über 120 Km/h.

Seidlalmsprung (ca. 1 min Fahrzeit):

 

Beim Seidlalmsprung mit der darunter liegenden Seidlalm haben die Läufer die Hälfte der Strecke geschafft. (1.600 von 3.200m).

Auf der Seidlalm wurde 1966 die Idee des Skiweltcups geboren.

Die Seidlalmkurve ist ein schwiriges S mit einer starken Drehung.

Lärchenschuss (1:15 Minuten Fahrzeit):

Der Lärchenschuss ist das zweite Gleitstück mit 39% Neigung und Geschwindigkeiten um die 100 Km/h.

Oberhausberg:

Hier erwartet die Läufer kurze Torabstände und starke Drehungen.

Hausbergkante (1:37 min Fahrzeit):

Die Hausbergkante ist die atemberaubenste Stelle mit höchsten Anforderungen an Mensch und Material. (69% Neigung – ca. 100 Km/h)

In der Hausbergkompression erwartet die Athleten Fliehkräfte bis zu 3.5 G und das nach 1 1/2 Minuten Fahrzeit bei der die Oberschenkel schon ziehmlich brennen.

Die Traverse – Einfahrt Zielschuss:

Die Traverse und die Einfahrt in den Zielschuss verlangt den Läufern noch einmal alles ab. Die Traverse hängt und ist sehr unruhig.

Zielschuss (ca. 1.59 min Laufzeit):

Der Zielsschuss ist mit 140 Km/h die schnellste Passage. In der Kompression noch einmal so richtig zusammen gedrückt, welche einen hohen Anspruch an den Fahrer stellen.

Über den Zielsprung geht es dann mit bis zu 140 Km/h bevor die Athleten im Ziel abschwingen.

Wer die Streif im Sommer erwandern will, der kann entweder eine geführte Wanderung der Bergbahn Kitzbühel mitmachen oder erkundet die Strecke auf eigene Faust. Die wichtigsten Stellen sind mit Toren markiert und teilweise geben Videowalls weitere Informationen.

Quelle: Kitbühel Tourismus, KSC/HKR, Bergbahn Kitzbühel

Fotos: Pecherstorfer, KSC/HKR

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