Schlagwort-Archive: Bergbahn Kitzbühel

Trendguide Tipp für die nächste Wanderung

Geocaching

GPS Schatzsuche für Jung und Alt

Geocaching ist ein ziemlich neues Hobby. Es basiert auf der Satellitennavigation, einer Technologie, die von den USA eigentlich für Kriegszwecke entwickelt wurde. Nach der Abschaltung der „künstlichen Ungenauigkeit“ der Satelliten-Signale bildet diese Technologie nun gleichzeitig die Basis für ein wundervolles (und gänzlich ziviles) Hobby.
Geocaching lässt sich am besten als eine Art moderner Schatzsuche und Schnitzeljagd beschreiben. Kurz und generalisiert gefasst:
Es gibt Leute, die verstecken irgendwo Dosen voller kleiner netter Dinge sowie einem Notizbüchlein, dem Logbuch, und veröffentlichen
das Versteck in Form von Koordinaten im Internet. Dies lesen andere, merken sich die Koordinaten und nutzen ihr GPS-Gerät, um diese
Schätze zu fi nden. Dann wird eine Kleinigkeit aus dem Inhalt der Dose ausgetauscht, der Besuch geloggt und die Dose wieder an derselben Stelle versteckt – für den Nächsten …

dsc_0242

So weit zu den Grundregeln. Natürlich steckt viel mehr dahinter. Beispielsweise gibt es unterschiedlichste Cache-Arten, vom einfachen Cache, bei dem man praktisch fast mit dem Auto vorfahren kann über Caches, die nur mit speziellem Equipment erreichbar sind (z. B. mit Bergsteiger- oder Schnorchelausrüstung) bis hin zu Rätselcaches, die vor Ort oder sogar schon im Vorfeld Recherche und Knobelei erfordern.

Aber eine Gemeinsamkeit gibt es immer: Der mit dem Geocaching verbundene Spaß. Spaß am Unterwegssein, am Draußensein. Spaß
an der Suche und der Knobelei. Spaß an der Herausforderung. Und Spaß am Austausch mit anderen Geocachern – über die Logbucheinträge, über die einschlägigen Websites oder Foren oder auch bei Treffen, sogenannten Eventcaches. Die Faszination Geocaching ist schwierig auf den Punkt zu bringen, denn so unterschiedlich wie die Cachetypen, so abwechslungsreich wie die Landschaften, in denen die Caches versteckt sind, so verschieden sind auch die Geocacher-Typen:
Während die einen Geocaching als Zusatzanreiz beim sportlichen Wandern betreiben, nutzen andere den Reiz der Schatzsuche einfach, um ihre Kinder (oder sich selbst 😉 ) zu Ausflügen zu bewegen.
Die einen reizt besonders die Knobelei und das Suchen, andere hassen genau dies, denn für sie liegt der Spaß eher darin, sich durch unwegsames Gelände zu kämpfen oder einfach nur schöne Touren zu machen und die reine Schatzsuche dabei nur als kleine Nebenfreude „mitzunehmen“.

dsc_0478

Erste Schritte mit Geocaching

Mittels GPS-Gerät kann jeder Punkt weltweit punktgenau durch Koordinaten bestimmt werden. Die Existenz und Lage eines Geocaches wird online bekannt gegeben. Jeder, der ein GPS-Gerät besitzt, kann dann versuchen, den Geocache zu finden.

1. Registriere dich auf einer Geocache-Datenbank (kostenlose Basis-Mitgliedschaft)
2. Auf jeder Datenbank findet sich eine Suchfunktion über die man nach Postleitzahlen, Stichwörtern, oder einfach via Karte seinen Standpunkt finden kann.
3. Wähle einen der Geocaches in deiner Nähe aus, und übertrage dessen Koordinaten in dein GPS-Gerät.
4. Verwende das GPS-Gerät, um den besten Weg zum angezeigten Punkt zu finden, dort beginne mit der Suche nach dem Behältnis selbst.
5. Trage dich ins Logbuch ein, das du im Behälter finden wirst, und verstecke den Behälter wieder so, wie du ihn vorgefunden hast.
6. Wieder zu Hause trage deinen Fund auch online ein, ein sogenanntes „log“, du kannst auch schreiben, wie es dir gefallen hat und auch Fotos hochladen.

mg_kitzmoos_press_03

Bevor du startest

• Suche dir einen Geocache aus, der deinen Anforderungen entspricht: willst du eine schwierige Wanderung, oder das einfache Abenteuer?
• Nimm alles mit, was du für deinen Weg brauchst (Wasser, Jause, Kleidung,…). Beachte das Gelände in dem der Geocache liegt, und dessen Schwierigkeitsangabe (1 bis max, 5 Terrainsterne), je nachdem könntest du auch Karten und weitere Ausrüstung benötigen.
• Lass‘ zur Sicherheit jemanden wissen, wohin du gehst.
• Vergiss nicht auf dein GPS-Gerät und Ersatzbatterien.
• Markiere deinen Startpunkt bzw. dein Auto bereits als Wegpunkt, um wieder zurückzufinden!
• Denke an die Umwelt! Lass‘ keinen Müll zurück und halte dich auf Wegen!
• Nimm Freunde und Familie mit! Triff dich auch mit anderen Geocachern, um Erfahrungen auszutauschen.
• Denk‘ daran: Entfernung kann täuschen! Je nachdem müssen Wege
gesucht werden, oder Flüsse und andere Hindernisse überwunden werden. Wesentliches sollte in der jeweiligen Cachebeschreibung herauszulesen sein.
• Solltest du nicht gleich fündig werden, überlege wo du den Geocache versteckt hättest, und beachte etwaige Hinweise in
der Cachebeschreibung, notfalls muss man auch einen „DNF“ (nicht gefunden) einstecken können.
• Genieße den Weg und den finalen Platz des Geocaches!
Teile deine Erfahrungen.
• Nimmst du etwas aus dem Geocache raus, ersetze es durch etwas zumindest gleich oder höherwertiges, allerdings nichts Verderbliches!
• Schreibe über deine Erfahrung im Logbuch bzw. beim online-log. Lade Fotos von besonders schönen Erfahrungen hoch.

Noch mehr Informationen findet man auf der offiziellen Geocaching Website:
www.geocaching.de

Als erstes Seilbahnunternehmen Österreichs bietet die Bergbahn Kitzbühel in Zusammenarbeit mit geocaching.com die Möglichkeit, Geocaching – spannend und naturgewaltig – in den Bergen zu erleben.

Über 20 Geocaches sind bereits in unserem weitläufigen Wandergebiet platziert. Wer weiß, möglicherweise findest ja Du sogar etwas darin …

GPS-Geräte gibt’s an der Talstation der Hahnenkammbahn zum Ausleihen (€ 20/1 Tag, € 30/2 Tage, € 40/3 Tage).

Quelle: www.geocaching.de
Fotos: Bergbahn AG Kitzbühel

Die Gondel hat ihre Sieger

Jansrud und Paris als Ehrengäste in Kitzbühel

Viele Zuschauer und Gäste fanden den Weg nach Kitzbühel, um den Abfahrts- und Super-G-Sieger in Empfang zu nehmen. Neben den Ehrengästen Kjetil Jansrud (NOR) und Dominik Paris (ITA) begleitet durch ihre Familien, waren die ARGE Partner durch den stellvertretenden Bürgermeister Gerhard Eilenberger, Kitzbühel Tourismuschefin Signe Reisch und Dr. Josef Burger vertreten.

Kjetil Jansrud  mit V
Kjetil Jansrud mit Vater Jan Jansrud und Mutter Inger-Helen
IMG_3071
Signe Reisch, Michael Huber, Kjetil Jansrud, Josef Burger, Gerhard, Eilenberger
IMG_3076
Gerhard Eilenberger, Signe Reisch, Dominik Paris, Josef Buger, Michael Huber

Ebenso erfreute die Anwesenheit von den Wunderteammitgliedern Ernst Hinterseer und Hias Leitner sowie die von Harti Weirather mit Ehegattin Hanni und Burghard Hummel.

Burghard Hummel, Harti Weirather, Hanny Wenzl, Peter Obenauer
Burghard Hummel, Harti Weirather, Hanny Wenzl, Peter Obenauer

Bereits mit jungen 19 Jahren startete der Norweger Kjetil Jansrud am Hahnenkamm. Anfangs musste er sich im Slalom am Ganslernhang beweisen, bevor er sich nach einer kurzen Pause auf die Streif wagte. Mit seinem ersten Platz in der Abfahrt 2015 konnte er die Siegesreihe der Norweger um einen weiteren Triumph erweitern.

Dominik Paris, der Zweitplatzierte, der ihm nur wenige Hundertste auf den Fersen war, reiste ebenfalls nach Kitzbühel, obwohl er bereits 2013 offiziell seine Gondel für den Abfahrtssieg überreicht bekam. Er kann in seiner Karriere nicht nur insgesamt drei Top 10 Platzierung am Hahnenkamm feiern sondern sich auch Super-G Doppelsieger nennen.

„Für die Bergbahn ist die Gondelübergabe ein besonderes Ereignis. Die Besten der Besten werden ausgezeichnet“, freute sich der Bergbahn AG Vorstand. Besonders erfreulich sei, dass die Sportler ihr Geschenk persönlich entgegen nehmen.

Höhepunkt der gesamten Veranstaltung war die Gondelübergabe an der Bergstation der Hahnenkamm-Bahn. Zwei geschmückte Gondeln warteten auf ihre Namensgeber. Die Nummer 4 trug den Namen von Kjetil Jansrud, die Nummer 45 den von Dominik Paris.

Erfolge

Kjetil Jansrud:

  • 3 Medaillen bei den Olympischen Spielen (1x Gold, 1x Silber, 1x Bronze)
  • Silber bei der WM in Vail/ Beaver Creek 2015
  • Zweimal Silber bei Junioren WM
  • 10 Weltcupsiege
  • 22 mal in Kitzbühel gestartet

Dominik Paris:

  • Silber bei der WM in Schladming 2013
  • Zweimal Silber und einmal Bronze bei der Junioren WM
  • 4 Weltcupsiege
  • 19 mal in Kitzbühel gestartet

IMG_3067 IMG_3065 IMG_3064 IMG_3063 IMG_3059 IMG_3055 Dominik_Paris_Barbara_Thaler_Gernot_Percher IMG_3053

 

Fotos : Pecherstorfer/Trendguide Kitzbühel

Quelle: Barbara Thaler, Kitzbüheler Ski Club (K.S.C.),  Veranstalter Hahnenkamm-Rennen

MAIERL’S GOLD CUP

Gemeinnütziger Saisonabschluss auf der Maierl-Alm: Beim Charity-Skirennen „Maierl’s Gold Cup“ traten am 15. März 2014 70 Teilnehmer für einen guten Zweck im Riesenslalom gegeneinander an und fuhren eine Spende von 1.400 Euro ein. Der Erlös der Startgelder kommt in vollem Umfang der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg zugute. Ex-Skirennläuferin und Schirmherrin der Veranstaltung Michaela Gerg übergab den Spendenscheck bei der „After Race Party“ am Nachmittag.

Der Steilhang ist unter Skifahrern im Skigebiet Kitzbühel-Kirchberg berüchtigt. Der zweiteilige Wettbewerb bestand aus einem Riesenslalom und einer Fun-Disziplin, bei der die Teilnehmer mit Pfeil und Bogen auf ein entferntes künstliches Wildschwein schießen mussten. Schirmherrin und Ex-Skirennläuferin Michaela Gerg zeigte sich begeistert: „Die Fun-Disziplin haben wir zum ersten Mal eingebaut. Das hat viele Fahrer aus der Region zusätzlich angezogen. So konnten wir ein Event anbieten, das den Teilnehmern Spaß macht und gleichzeitig einen guten Zweck erfüllt.“

Feiern mit 360 Grad Panorama

Von der Sonnenterrasse der Maierl-Alm & Chalets bot sich den Zuschauern der beste Blick auf den Wettkampf. Am Rennen nahmen sowohl Frauen, Männer als auch Kinder teil ­- einzeln oder im Team. Als schnellster Fahrer und bester Bogenschütze setzte sich Manfred Kimmel von der Skischule Stanglwirt durch. Bei den Damen gewann Angela Schipflinger aus dem Gschwantler Team. Auch wenn der Charity-Gedanke im Vordergrund stand, erhielten die Teilnehmer attraktive Preise der Hauptsponsporen Retterwerke GmbH, Sport Rudi, Maisels Weisse, Schlumberger und Weingut Hillinger. Bei Live-Musik wurde auf der Maierl Terrasse bis zum Abend gefeiert. Der „Maierl’s Gold Cup“ wurde in Kooperation mit Mercedes ausgerichtet. Die Bergbahnen Kitzbühel, die Skischule Alpin Profis Kirchberg und die Skihütte Oberkaser sorgten für die technische Ausstattung des Rennens. Die FFW  übernahm die Pistenabsperrung und organisierte ein erlebnisreiches Rahmenprogramm für Kinder. Weitere Informationen und Ergebnislisten unter http://www.maierl.at.

Text: Hansmann PR München

Maierl_Alm_3_web
Fotos: Trendguide Kitzbühel
Kinder_web
Foto: Maierl Alm – Kinder
1. bis 3. Platz Team_web
Foto: Maierl Alm – Team
1. bis 3. Platz Herren_web
Foto: Maierl Alm – Herren 1. bis 3. Platz
1. bis 3. Platz Damen-1_web
Foto: Maierl Alm – Frauen 1. bis 3. Platz