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Martina und Karl Hohenlohe im Interview

Die Herausgeber vom Gault Millau über Gastronomie und Haubenküche in und um Kitzbühel

  1. Trotz der Abwanderung von Andreas Senn und Steve Karlsch hat Kitzbühel und seine Umgebung mit insgesamt 11 Hauben eine herausragende Stellung in der österreichischen Kulinarik-Landschaft. Was macht diese Region so einzigartig?

Natürlich hat der kulinarische Erfolg Kitzbühels mit seinem Status als Top-Tourismusort zu tun – es ist oft ein finanziell privilegiertes Publikum zu Gast, das natürlich die Tiroler Küche schätzt, aber auch gehobenere Ansprüche hat, das Angebot richtet sich nach der Nachfrage. Aber auch die typische Wirtshauskultur macht uns in der Region Kitzbühel sehr zufrieden – es gibt hier Wirte, die mit ihrem Team einfach eine ehrliche, hochqualitative Kost ganz nach Tiroler Tradition bieten und das gehört gefördert. Hier fängt Haubengastronomie übrigens an, bei liebevollen Wirtshäusern mit hohen Qualitätskriterien.

  1. Wenn man mit so manchem Wirt redet, ist die Tatsache eine Haubenküche zu haben Himmel und Hölle zugleich. Gibt es die Möglichkeit eine Haube auch abzulehnen?

Nein, die gibt es nicht. Die Hauben werden ausschließlich von der Redaktion vergeben und können weder erbeten, noch abgelehnt werden. Im Theater kann ich mir ja auch nicht eine Kritik bestellen bzw. einen Kritiker verbieten, über eine Vorstellung zu schreiben.

  1. Von Styria Vitalis wird seit einiger Zeit die „Grüne Haube“ vergeben. Diese steht für hervorragende Naturküche unter Verwendung von hochwertigen, regionalen und biologischen Produkten. Wie stehen Sie zu diesem Gütesiegel?

Die Arbeit mit biologischen Produkten, sei es auf der Bauernseite als auch in der Gastronomie ist in jeder Hinsicht unterstützenswert, solange nachvollziehbare Kriterien sowie gängige Bio-Standards angewendet werden. Allerdings bin ich mäßig davon begeistert, dass man unser Symbol bzw. den Haubenbegriff mit einer anderen Auszeichnung verwendet. Das verwirrt nur den Konsumenten.

  1. Simon Taxacher hat derzeit 4 Hauben und gehört somit zu den besten Köchen in Österreich. Wie schafft man es dieses Niveau zu halten?

Da fragen sie am besten bei Simon Taxacher nach. Von unserer Seite hat er sich seit der Auszeichnung gesteigert und in eine bemerkenswerte Richtung weiter entwickelt. Wie alle Haubenträger, vor allem jene im gehobenen Bereich, beobachten wir ihn konstant und mit äußerster Strenge. Es ist sicher nicht einfach, das Niveau konstant so hoch zu halten, dabei auch noch wirtschaftlich zu arbeiten. Aber bisher hat er es gut bewältigt.

  1. Wenn ein Restaurant eine oder mehrere Hauben hat, glaubt man oft, dass man für viel Geld wenig auf den Teller bekommt. Stimmen diese Vorurteile oder geht es auch anders bzw. welche Tipps können Sie Restaurantbesitzern geben, diese Vorurteile auszuräumen?

Dieses Vorurteil ist wirklich alt und stammt aus der Zeit der Nouvelle Cuisine, die in den 1970-er Jahre ihre Verbreitung fand. Aber auch schon betreffend der Küche zu dieser Zeit gibt es ein Mißverständnis: die Nouvelle Cuisine war als Idee definiert, weniger opulent und vielmehr reduziert auf den Eigengeschmack der Lebensmittel zu kochen. Das bedeutete auch: kürzere Garzeiten, frische Zutaten, weniger Gerichte in einer Menüfolge, keine mehlgebundenen Saucen, regionale Zutaten, neue Techniken und ein Gesundheitsbewusstsein. In ihren Grundzügen ist die Nouvelle Cuisine also aktueller denn je, nur stellt es aufgrund einiger abschreckender Beispiele vielen noch die Haare auf, wenn sie nur daran denken. Niemand muss heute in der Haubengastronomie Angst haben, hungrig das Lokal zu verlassen. Im Gegenteil.

Foto: Jürg Christandl

Mehr Stories, Tipps und Informationen gibt es in der aktuellen Trendguide Kitzbühel Ausgabe. Kostenlos in den besten Locations von Kitzbühel erhältlich.

Trendguide Kitzübhel Sommerausgabe 2016
Trendguide Kitzübhel Sommerausgabe 2016

Goldene Zeiten für Tiroler Tourismus

Das Trendguide Interview mit Kornelia Grundmann über barrierefreie Hotelerie und Gastronomie.

Neueste Studien  der Europäischen Kommission, – durchgeführt von Prof. Graham Miller von der University of Surrey – belegen, dass alleine in Europa jährlich 143 Milliarden Euro und  3.4 Mio.  Arbeitsplätze durch barrierefreien Tourismus zusätzlich generiert werden könnten. Voraussetzung für die verlockenden Zahlen sind allerdings zuverlässige Angebote.

Solange der Begriff „Barrierefreiheit“ im deutschsprachigen Raum in erster Line  mit Behinderung in Verbindung gebracht wird und der daraus resultierende Nutzen für alle nicht im Vordergrund steht, führt dies leider oft  zu Missverständnissen. Zu dumm. Verbirgt sich gerade dahinter ein lukrativer Wirtschaftszweig mit enormem- Potential. Bereits heute sind  21% der Bevölkerung über 64 Jahre.  Menschen werden älter und – noch bedeutender – Sie altern völlig anders.

Erinnern Sie sich, wie war es damals war, als Oma und Opa mit 60 Jahren bereits alte Leute waren. Heute beginnen diese in diesem Lebensabschnitt ein Studium,  ziehen als Backpackers  auf Weltreise, besteigen 7.oooer,  oder schwingen sich für die Erfüllung des großen Freiheitstraums auf eine Harley Davidson.  Die Liste ließe sich beliebig erweitern. Kein Wunder, befinden wir uns doch gerade in einer tiefgreifenden, gesellschaftlichen Veränderung. In Zeiten wie diesen formen sich andere Grundwerte, gelebte soziale und politische Strukturen verändern sich. Einerseits sind wir mitten  in einer Wandlungsphase, die ein  Umdenken erfordert, andererseits gewinnt man  den Eindruck, dass die meisten Entscheider an der Realität vorbei agieren  und die Vorteile sowie den Komfort barrierefreier Gebäude und Einrichtungen nicht  wirklich verstehen.

Foto: multivisualart
Foto: multivisualart

TG: Frau Grundmann, Sie beraten Unternehmen in Punkto  Barrierefreiheit.  Ein Thema, das wie ein Damoklesschwert  über den Betrieben hängt. Muss ab Stichtag 1.1.2016 wirklich alles barrierefrei sein?

KG:   Bei dem Gesetz, das Sie ansprechen,  handelt es sich um das Bundesbehindertengleichstellungsgesetz. Mit diesem Stichtag endet eine zehnjährige Übergangsfrist, die gewährt wurde, um alle öffentlichen Gebäude barrierefrei zugänglich und nutzbar sein.

TG: Und von welchen Gebäuden sprechen wir da?

KG: Das ist ja das Spannende: Darunter fallen auch Restaurants, Hotels, Arztpraxen, Geschäfte etc. praktisch alles außerhalb der eigenen vier Wände.

TG: Einige Hoteliers stehen der Thematik Barrierefreiheit noch  skeptisch gegenüber. Wie beurteilen Sie das?

KG: Je schneller die Betriebe das enorme Wachstumspotential als Chance für sich erkennen, umso    größer wird deren Profit sein.

TG: Was raten Sie den Hoteliers?

KG: Gleich ob sie um- oder neu bauen, sie sollten sich unbedingt Fach- und sachgerecht beraten lassen. Denn Halbwissen kann richtig teuer werden.

TG: Wie viele barrierefreie Zimmer braucht jedes Hotel?

KG: Der Gesetzgeber verlangt bis 50 Betten ein barrierefreies Zimmer, danach staffelt es sich. Der Markt hingegen verlangt wesentlich mehr.

TG: Viele Hoteliers wissen schon, dass es zeitgemäß ist, finden die Zimmer aber nicht gerade „sexy“.

KG: Dann empfehle ich denen, sich die Zimmer in den Hotels Kempinski, Bichlhof, Hochfilzer oder die Kaisersuites in Ellmau  anzusehen und sich selbst von dem Komfort zu überzeugen.

TG: Welche Hotels oder Restaurants sind ihrer Meinung in unserer Region barrierefrei?

KG: Das Angebot ist derzeit noch sehr überschaubar. Außer den vorgenannten Hotels sind mir  noch Zimmer im Kitzhof und im Arosa bekannt. Barrierefreie  Restaurants sind das Restaurant im Casino,  der Sportpark, die goldene Gams, das Restaurant Rosshimmel, s´Pfandl in Reith und natürlich die Gastronomie in den vorher genannten Hotels.

Foto: multivisualart
Foto: multivisualart

Haben Sie es schon gewusst? – Kulinarik

in der Graggaugasse gibt es zwei neue Lokale.

Die Bergdiele

Anfang Dezember öffnete „Die Berdiele“ ihre Pforten.

Bergdiele_1

Hier findet man gutbürgerliche Küche zu leistbaren Preisen.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag: 17:30 – 02:00 Uhr, Sonntag, Montag & Feiertage geschlossen
WÄHREND DER HAUPTSAISON TÄGLICH GEÖFFNET
Reservierung unter Tel.: +43 53 56 / 67 403

Holzers Chizzo

das zweite neue Restuarant ist Holzer´s Chizzo. Die Betreiber des Chizzo in der Bichlstraße eröffneten ein neues Lokal welches täglich ab 17.30 Uhr geöffnet hat.

Holzers_Chizzo

Reservierungen unter Tel.: +43 5356 62475 oder +43 650 2844 840

und wo ist Gerhard Renner seit die Beluna Bar geschlossen wurde?

Er hat die Ganslernalm übernommen:

Foto: www.contrast-media.at
Foto: http://www.contrast-media.at

Eine super Küche, eine Terrasse mit fantstischem Blick über Kitzbühel und die Freundlichkeit welche man von Gerhard und Renate gewohnt ist.
Reservierung unter Tel.: +43 664 532 56 88 oder +43 664 250 36 96

Das Trendguide-System

Online oder Print?  Kombinieren heißt die Zauberformel!*

In einer Studie des ECC Köln in Zusammenarbeit mit Prinovis wurden Personen aus den Bereichen Marketing, PR, Einkauf und Verkauf, Unternehmensentwicklung und -führung sowie Personalentscheider befragt.

Das Ergebnis war, dass Print nach wie vor eines der wichtigsten Werbemedien ist, es aber zu einer immer stärkeren Verzahnung von Print und Online kommt.

Mit dem Trendguide-System verschmelzen Print und Online und das zu einem günstigen Preis.

Der Trendguide ist das ideale Medium einer mobilen Gesellschaft. Die Printausgabe im Kleinformat steckt in tausenden Taschen, mit unseren Apps hat der Leser auch über sein Smartphone das Magazin griffbereit und unser Internetportal ermöglicht das bequeme Blättern direkt am Computer zuhause, im Büro oder wo auch immer.

Mit unserem Marktplatz und Premiummarktplatz bieten wir Kunden und Trendguidefans die Möglichkeit ihre Angebote kostenlos einzustellen.

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PRINT: Wir sind mit einer jährl. Gesamtauflage von 460.000 Exemplaren (März 2014) und über 1 Million Leser das führende Magazin im lokalen Premiumsegment.
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Des weiteren haben wir über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren die Wirksamkeit einer Einschaltung mit ausgewählten Testbetrieben gemessen. Dabei ergaben sich im Schnitt für

Beherbergungsbetriebe: bis zu 36 neue Gäste mit mindestens je 2 Übernachtungen
den Einzelhandel: bis zu 68 neue Kunden mit einem Einkauf von je € 200,00
gastronomische Einrichtungen: bis zu 34 neue Gäste mit einem Umsatz von je € 100,00
Ärzte und die Gesundheitsbranche: bis zu 27 neue Patienten in einem Zeitraum von 6 Monaten
die Immobilienbranche und Inneneinrichter: bis zu 8 Anfragen und 2 Verkäufe von über €uro 1. Mio

Sie sehen also das Trendguid-System ist ein effizientes Werbesystem das in Kitzbühel so kaum zu finden ist.

*Quelle: http://www.internetmarketing.at/studien/online-oder-print-kombinieren-heisst-die-zauberformel-50947/